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Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e.V.

Dresden/Sachsen

Eisenbahngeschichte bewahren ...

Die in ganz Sachsen aktive Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e.V. (ISEG) mit Hauptsitz in Dresden machte in den vergangenen Jahren vor allem durch die Bergung oder den Kauf von besonders wertvollen alten Regelspurfahrzeugen auf sich aufmerksam.
Anfangs stand der letzte erhaltene sächsische Schnellzugwagen, der 1909 in Bautzen gebaute 3.-Klasse-Wagens 1661 der K.Sächs.Sts.E.B. (Gattung C4ü Sa 07), für den 2010 gegründeten Verein im Mittelpunkt. Seine Restaurierung ist aktuell nicht möglich.
In der Obhut des Vereins befinden sich außerdem unter anderem der letzte in Deutschland erhaltene „Altenberger Wagen“ (abgestellt in Dresden-Friedrichstadt) sowie der Kasten des letzten vorhandenen Gepäckwagens der Gattung Pw Sa 17 (neben dem Lokschuppen von Mügeln als Lager genutzt).
Jüngstes Projekt stellt die in Neustadt (Sachs) gegründete Sektion der ISEG dar, die den dortigen Lokschuppen und das dazugehörige Gleisvorfeld samt eines Stellwerkes der Nachwelt erhalten will. Außerdem befinden sich hier weitere Regelspurfahrzeuge der ISEG aus der Zeit der K.Sächs.Sts.E.B. in Aufarbeitung, so u. a. ein 1895 gebauter Biertransportwagen und ein um 1900 gebauter zweiachsiger Personenwagen der lfd. Nr. 183.
Um diese Fahrzeuge erhalten zu können, setzt die ISEG auf Kooperationen mit anderen Akteuren der sächsischen Museums- und Touristikbahnszene, mit Eisenbahnunternehmen sowie strategischen Partnern. Außerdem hat es sich der Verein auf die Fahnen geschrieben, den Erhalt der sächsischen Regelspurmuseen sowie -strecken zu unterstützen und Archivgut in Form von technischen Zeichnungen, Dokumenten und Aufnahmen zu sammeln.


Die Sektion Meißen der ISEG unterstützt die Stadtverwaltung der Porzellanstadt beim Aufbau einer verkehrsgeschichtlichen Schauanlage im ehemaligen Straßenbahndepot von Meißen an der Jaspisstraße. Dieses Gelände wird aktuell noch vom Bauhof der Stadt genutzt, doch in der ehemaligen Straßenbahnremise sollen mittelfristig mehrere Schienenfahrzeuge ausgestellt werden. Vorhanden sind bereits die letzte erhaltene Güterellok der Meißner Straßenbahn – eine Leihgabe des Verkehrsmuseums Dresden – zwei von den Harzer Schmalspurbahnen stammende Rollböcke sowie ein zweiachsiger offener Güterwagen der Meißner Straßenbahn – letzterer eine Leihgabe der ISEG, die diesen zuletzt auf der Insel Langeoog genutzten Zweiachser in Dresden restaurieren lassen hat.
Die Stadtverwaltung Meißen hat ihrerseits den Kasten des Beiwagens 14 der Meißner Straßenbahn im Ortsteil Keilbusch geborgen, der Hand in Hand mit der ISEG ein Fahrwerk zurückerhalten soll.
Neben diesen meterspurigen Fahrzeugen möchte die ISEG auch mehrere 750-mm-Wagen in Meißen präsentieren, wie sie einst auf den Abschnitten Wilsdruff – Meißen Triebischthal und Meißen Triebischthal – Lommatzsch der Strecke Wilsdruff – Döbeln-Gärtitz zum Einsatz gekommen sind. Dafür sind der Kasten des zweiachsigen gedeckten Güterwagens 97-10-01 und der vierachsige Gepäckwagen 974-359 bereits vorhanden, aber noch nicht restauriert.




 

Kontakt:

Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e.V.
Am Waldschlößchen 4
01099 Dresden

Tel.: 0351 26663305
Mobil: 0179 5064090


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Veranstaltungen:


Tag der offenen Tür zum „Tag des offenen Denkmals“ im Lokschuppen Neustadt

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