Bahnnostalgie Deutschland




 
 
Eisenbahnnostalgie im Vogtland

Irfersgrün / Adorf

Von 26 Millionen, dem tapferen Schneiderlein und „Ferkeltaxen“

Keine Angst, hier wird kein Märchen erzählt, sondern es geht in den Südwesten Sachsens. Im Vogtland steht die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Der imposante Bau wurde unter Verwendung von 26 Millionen Ziegeln und unter Leitung von Prof. Andreas Schubert von 1846 bis 1851 im Zuge der Eisenbahnstrecke von Leipzig nach Hof errichtet. Die Brücke ist heute eines der Wahrzeichen der Region, die sich bis nach Thüringen, Bayern und das Egerland in Tschechien erstreckt. Im sächsischen Teil des Vogtlandes, auch als „Klingende Ferienregion“ bekannt, ist seit dem 17. Jahrhundert in Markneukirchen der Musikinstrumentenbau nachgewiesen. Wenn es ein gemütlicher Urlaub werden soll, ist man beim „tapferen Schneiderlein“ genau richtig. Eigentlich waren sie nur Schneider, die Familie Pester, und nannten ihren idyllisch gelegenen Campingplatz und die Ferienhäuser daher „von Tailleur“, was im Französischen nichts anderes als „Schneider“ heißt. Die Anlage befindet sich direkt am Bahnhof Irfersgrün, wo wir wieder bei der Eisenbahn und den „Ferkeltaxen“ der Familie wären. In den inzwischen auch historischen Schienenbussen, einst weitverbreitet auf den Nebenbahnen im Osten Deutschlands, sollen ab und an auch Ferkel transportiert worden sein, was den Spitznamen erklärt. Einige der Fahrzeuge werden von Adorf aus zu Sonderfahrten auf der Erzgebirgischen Aussichtsbahn und anderswo in Sachsen eingesetzt. Die Familie Pester freut sich auf Besuch in Irfersgrün oder bei einer der vielen Sonderfahrten.


Göltzschtalbrücke: Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, fertiggestellt im Jahre 1851, findet sich in Netzschkau inmitten des Vogtlands.
Musikinstrumentenmuseum in Markneukirchen: Austellung von mehr als 2800 Instrumenten aus der ganzen Welt.
Drachenhöhle Syrau: Führungen durch die Karbonatkarsthöhle, Konzerte und beeindruckende Lasershow zu besonderen Anlässen.
Vogtländisches Freilichtmuseum: Erleben Sie alte bäuerliche Lebensweise in den beiden Museen Landwüst und Eubabrunn.
Stadt Plauen: Besuch in der Spitzenstadt mit Besuch im Vogtland- oder Spitzenmuseum und Führung unter Tage durch das Alaunbergwerk.



Fahrzeuge Eisenbahnnostalgie im Vogtland

Triebwagen

Die Leichtverbrennungstriebwagen (LVT) der Baureihe 171.0 als Motorwagen mit einer Leistung von rund 180 PS und die zugehörigen Beiwagen der Baureihe 171.8 fertigte der VEB Waggonbau Bautzen zwischen 1962 und 1969 in Serie. Die bei der Deutschen Reichsbahn in Dienst gestellten LVT erhielten schnell die Spitznamen Ferkeltaxi oder – wegen der blutroten Lackierung – Blutblase. Zum Bestand von Eisenbahnnostalgie im Vogtland gehören vier Triebwagen sowie ein dazu passender Steuerwagen.

771 056-9 (Triebwagen)
772 155-8 (Triebwagen)
772 312-5 (Triebwagen)
772 367-9 (Triebwagen)
972 771-0 (Steuerwagen)


 

Kontakt:

Eisenbahnnostalgie im Vogtland
Herr Mike Pester
Bahnhofstraße 17
08485 Irfersgrün

Tel.: 037606 33035
Fax: 037606 2788


E-Mail-Kontakt

Lage:


Betriebszeiten:

Die Eisenbahnnostalgie im Vogtland fährt mit  historischen Triebwagenzügen an ausgesuchten Wochenenden auf der Erzgebirgische Aussichtsbahn im Vogtland und auf anderen Bahnstrecken.

Anmietung:

Die Triebwagen sind für Sonderfahrten auch zu mieten. Pro Fahrzeug stehen bis zu 40 Plätze zur Verfügung. Fragen Sie an.

Veranstaltungen:


Sonderzug von Adorf (Vogtl) zur Bergparade Schwarzenberg

weitere Veranstaltungen