SACHSEN-ANHALT - Wir stehen früher auf.
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IG Traditionslok 58 3047 Glauchau

Bahnbetriebswerk Glauchau

Glauchau – von Agricola, dem Tal der Burgen bis zum wichtigen  Eisenbahnknoten

Bereits im 13. Jahrhundert siedelten sich an der Zwickauer Mulde – im Schutze der Burg derer von Schönburg – Handwerker wie Gerber, Schneider, Tuch- und Schuhmacher an. So entwickelte sich in Glauchau frühzeitig ein reges Wirtschaftsleben. Bekanntester Sohn der Stadt ist Georgius Agricola, der mit dem Buch der Metallkunde “De re metallica libri XII” von 1556 als Montanwissenschaftler in Europa berühmt wurde. Die Mulde taucht hinter Glauchau in das Sächsische Hügelland ein und schuf hier eines der schönsten Täler in Sachsen. Im Muldental – dem Tal der Burgen – sind Burgen wie an einer Perlenkette an steilen Ufern aufgereiht. Für Naturfreunde ist die Region aber ebenso zu empfehlen wie für die Freunde historischer Bauwerke. Erleben läßt sich das Tal der Burgen bestens per Pedes oder mit dem Fahrrad entlang des Muldental-Radweges. Glauchau entwickelte sich Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Industrialisierung dank seiner Lage zu einem der wichtigsten sächsischen Eisenbahnknoten. Die Sächsischen Staatseisenbahnen eröffneten 1858 die Bahnstrecke von Chemnitz nach Zwickau. Seitdem entwickelte sich der Bahnhof zu einem der vier sächsischen Güterverkehrszentren. Im 1916 errichteten Bahnbetriebswerk fanden sich Ende der 70er Jahre Glauchauer Lokführer zusammen, die als “Pflege- kollektiv” die für das Bw typische Lokomotive 58 3047 betriebsfähig erhielten. Daraus entstand 1990 die IG als Freizeitgruppe der Stiftung Bahnsozialwerk. Weitere Fahrzeuge kamen hinzu, so dass heute im Lokschuppen eine Reihe historischer Lokomotiven stationiert sind. Darunter befinden sich mit 35 1097 die einzige derzeit betriebsfähige Schnellzugdampflok in Sachsen, mit der Großdiesellok 118 770 und der E 42 001 weitere bekannte und typische Fahrzeuge der Deutschen Reichsbahn. Letztere beiden sind gelegentlich auch noch vor Güterzügen zu erleben. Darüber hinaus fährt die IG 58 3047 gemeinsam mit anderen sächsischen Vereinen Sonderzüge, zu denen wir Sie herzlich einladen möchten.


Erlebnisse am Rande
Glauchauer Gründelpark Natürliche Fortsetzung des Schlossparkes mit prächtigen alten Baumriesen und barocker Brunnenfigur "Neptun".
Historischer Markt Glauchau Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten und architektonisch wertvolle Gebäude prägen den Stadtkern.
Schloss Forderglauchau und Schloss Hinterglauchau städtisches Museum, Kunstsammlung, Bibliothek und Galerie
Bismarckturm Glauchau mit 45 Metern heute höchster Bismarckturm
Stadtkirche St. Georgen Sakralbau von 1728, Konzerte auf der Silbermannorgel

Museumsstandort Bahnbetriebswerk Glauchau

Lage

Das Bahnbetriebswerk befindet sich im Norden der Stadt am Bahnhof Glauchau. Glauchau finden Sie in Westsachsen südlich der BAB A4.

Anfahrt mit Bus & Bahn

Anreisen können Sie mit den RegionalExpress bzw. InterRegioExpress-Zügen der Linie Dresden – Hof – Nürnberg, den RegionalExpress-Zügen Verbindung Göttingen – Erfurt – Chemnitz oder den RegionalBahnen der Linie Zwickau – Dresden (KBS 510), jeweils bis Bahnhof Glauchau. Vom Bahnhof aus etwa 1,3 Kilometer Fußweg: links einbiegen und entlang Rosa-Luxemburg-Straße, Albanstraße, nach links auf Lungwitztalstraße Bahngleise unterqueren, danach links ab zur Schermühlenstraße und weiter bis zum Museum. Auskünfte zu den Fahrzeiten der Züge und Busse erhalten Sie online beim Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS).

Anfahrt mit dem Auto

Von der Autobahn A4 Abfahrt Glauchau, Waldenburg und Rochlitz nutzen Sie die neue Ortsumgehung der B175. Fahren Sie Richtung Zwickau. Sie fahren der Mulde entlang. Es folgt eine Ampelkreuzung. An dieser geht es nach links Richtung Reinholdshain, Niederlungwitz und Lichtenstein. Diese Ampelkreuzung passieren Sie weiter Richtung Zwickau. An der nächsten Ampelkreuzung auf der B175 (ca 600m weiter) biegen Sie nach links ab. Es ist ausgeschildert mit Glauchau-Zentrum und einer Höhenbegrenzung von 3,80m. Sie sehen dann auf der linken Seite die Firma BMG. Nach dem Gelände der Firma BMG müssen Sie links abbiegen. Die Kreuzung befindet sich unmittelbar vor der Bahnbrücke. An der Kreuzung befindet sich ein Hinweisschild zur IG 58 3047.



Fahrzeuge IG Traditionslok 58 3047 Glauchau

Der von der Interessengemeinschaft gepflegte Fahrzeugpark umfasst Diesel-, Dampf- und Ellokomotiven, die teils als Ausstellungslok zu besichtigen, teils aber auch betriebsfähig und im Einsatz sind.

Dampflokomotiven

Baureihe 23.10 / 35.10
Bauart 1´C1´h2
Schlepptender-Personenzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn, 1955 - 1959, ca. 113 Stück, LKM Babelsberg, ca. 1250 KW

Hersteller LKM Babelsberg
35 1097-1 Baujahr 1959 Fabriknummer 123097

50 1849-4 (Güterzug-Dampflokomotive, Baujahr 1940, Leihgabe DB)
58 3047-6 (Güterzug-Dampflokomotive, Baujahr 1920/1961, Leihgabe DB)

Diesellokomotiven

Baureihe V 180 / 118
Bauart C´C´
Streckendiesellokomotiven der Deutschen Reichsbahn, 1966 - 1970, VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ Potsdam-Babelsberg., 206 Stück, ca. 2 x 1200 PS

Hersteller VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ Potsdam-Babelsberg
118 770 Baujahr 1969 Fabriknummer 280179

100 126-2 (Kleindiesellokomotive Typ Kö, Baujahr 1962)
102 182-3 (Kleindiesellokomotive "Gartenlaube", Baujahr 1971)

Elektrolokomotiven

Baureihe E 42 / 242
Bauart Bo’Bo’
Elektrolokomotive für den Güterverkehr und langsamen Personenverkehr der Deutschen Reichsbahn, 1962–1976, VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke (LEW) „Hans Beimler“ Hennigsdorf, 292 Stück, 2.600 kW / 2.740 kW

Hersteller VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke (LEW) „Hans Beimler“ Hennigsdorf
E 42 001 Baujahr 1962 Fabriknummer 9892

E94 280    (Ellok E94 "Krokodil", Baujahr 1955)


 

Kontakt:

Interessengemeinschaft Traditionslok 58 3047 e.V.
Scheermühlenstr. 5
08371 Glauchau

Tel.: 03763 7782864
Fax: 03763 4021013


E-Mail-Kontakt

Lage:


Veranstaltungen:


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Tel: +49 35208 342516